Geistiges Heilen - eine vergessene Kunst

In allen Kulturen der Menschheit finden sich Hinweise auf Geistiges Heilen. Das Handauflegen als eine mögliche Form Geistigen Heilens ist aus der Steinzeit ebenso überliefert wie aus dem alten Ägypten oder aus der Zeit Jesu. Schamanen verwenden Trommeln, Gesänge und Tänze. In Afrika sind Geistheiler ebenso zu finden wie in Südamerika, Indien, China oder Australien.
Diese traditionellen Heiler aus den Naturvölkern benötigen oftmals keine Ausbildung, sondern wirken aus ihrer natur- und gottverbundenen Intuition heraus. Auch unsere Vorfahren kannten und vertrauten solch sensitiven Menschen. In nahezu jedem Dorf gab es einen solchen traditionellen Heiler, der durch Handauflegen oder Böten - dem Besprechen aller möglichen Beschwerden - intuitiv Kranken wie Gesunden Hilfe und Beistand leistete.
Bis heute konnte sich in Norddeutschland die Tradition des „Knochenbrechers“ erhalten, der mit seiner heilerischen Gabe und seinem uralten, überlieferten Wissen den Menschen aus der Nachbarschaft und aus dem Dorf hilft. Ähnliche Traditionen gibt es auch heute noch im Allgäu und in Bayern.